Umzug Checkliste mit Zeitplan – Alles, was Sie wissen müssen

Was muss man alles für die perfekte Umzugsplanung beachten? Und welche Schritte müssen wann erledigt werden? Mit einer umfangreichen Umzug Checkliste sowie Tipps und Tricks rund um alles, was bei einem Umzug wichtig ist, geben wir Ihnen hier die Mittel an die Hand, Ihren Wohnungswechsel sinnvoll zu planen.
Die meisten Aufgaben und Arbeiten, die im Vorfeld, während und nach einem Umzug erledigt werden müssen, treffen dabei sowohl auf einen selbstorganisierten Umzug als auch auf einen Umzug mit einem professionellen Umzugsunternehmen, wie beispielsweise HANSETRANS zu.

Sie planen einen gewerblichen Umzug?

Alle Vorteile eines gewerblichen Umzuges mit einem professionellen Umzugsunternehmen finden Sie hier: Gewerbe-Umzüge

Für einen Umzug gibt es viele gute Gründe

Vielleicht möchten Sie einfach in einer neuen Stadt eine neue Chance suchen. Oder Sie ziehen wegen der Liebe um. Vielleicht ist die alte Wohnung auch einfach zu klein geworden oder Sie brauchen mehr Platz, weil ein Kind unterwegs ist. Haben Sie vielleicht eine Immobilie geerbt? Oder wollen Sie raus aus der Stadt oder aber weg vom Land in eine Stadt? – Wie man schnell sieht: die Gründe für einen privaten Umzug sind so vielfältig wie die Menschen.

Dabei bietet ein privater Umzug auch immer die Möglichkeit, sich von alten Dingen zu trennen, von denen sich über die Jahre oft viele ansammeln. Dinge, die man kaum noch nutzt, nicht mehr ansehen mag oder die schon lange in Keller oder auf dem Dachboden vor sich hinschlummern. Neben dem Aspekt des Ausräumens und sich von überflüssigen Möbeln und Sachen Befreiens, spielt natürlich auch die Größe und der Zuschnitt der Räume im neuen Domizil eine Rolle. Es stellt sich die Frage, welche Einrichtungsgegenstände sinnvoll mitgenommen werden können. Das gilt gerade auch für Kücheneinrichtungen, die nur selten ohne umfangreiche Montagearbeiten von einer Wohnung in die andere mitgenommen werden können.

Umzug von der alten Wohnung in die neue Wohnung

Gerade wenn ein privater Umzug von einer Mietwohnung bzw. einem Mietobjekt in ein anderes stattfindet, kommen vor dem Umzug zusätzliche Aufgaben auf den Mieter zu.

Mietverträge

In der Regel sollte man seine alte Wohnung erst dann kündigen, wenn man den Mietvertrag für die neue Wohnung schon unterschrieben hat. Wichtig ist es bei einer Kündigung, die gesetzlichen Fristen einzuhalten. Diese liegen bei der Kündigung einer Mietwohnung bei drei Monaten. Diese Frist kann allerdings in gegenseitigem Einvernehmen oder durch die Suche eines Nachmieters, der vom Vermieter akzeptiert wird, verkürzt werden. Im Zweifel sollten sie daher rechtzeitig Kontakt zum bisherigen Vermieter aufnehmen.

Streichen und Renovierung der alten und neuen Wohnung

Die Renovierung einer Mietwohnung nach Auszug des Mieters liegt in der Regel in der Verantwortlichkeit des Vermieters. Allerdings kann es sein, dass Sie je nach Mietvertrag und den dort festgesetzten Klauseln vor der Übergabe auch Schönheitsreparaturen vornehmen müssen. Dazu gehört vor allem auch das Streichen der Wohnung in einer hellen, neutralen Farbe, wenn die in der Wohnung verwendete Wandfarbe von dieser abweicht.

Auch die neue Wohnung sollte nach Möglichkeit vor dem Umzug gestrichen werden, wenn dies gewünscht wird. Auch mit dem Vermieter abzustimmende Umbauten sollten möglichst schon vor dem Umzug durchgeführt werden, da diese in einer „leeren“ Wohnung natürlich deutlich einfacher durchzuführen sind.

Übergabe der alten Wohnung

Beim Auszug, wie auch beim Einzug in ein Mietobjekt, muss eine so genannte Wohnungsübergabe gemacht werden. Basis für die Wohnungsübergabe der alten Wohnung ist das beim Einzug erstellte Übergabeprotokoll, in dem schon eventuell bestehende Mängel festgehalten wurden. Ein solches Wohnungsübergabeprotokoll sollte dann auch unbedingt während der Übergabe der neuen Wohnung gemeinsam von Mieter und Vermieter ausgefüllt werden. Nach der Übergabe der alten Wohnung entscheidet sich auch, ob die für diese hinterlegte Kaution in Gänze oder aufgrund von Mängeln nur in Teilen zurückgezahlt wird. Bei Streitigkeiten hinsichtlich Kaution, Renovierungen und anderem lohnt es sich im Zweifel, einen Anwalt zu konsultieren oder bei einem Mieterverein vorstellig zu werden und sich dort fachmännisch beraten zu lassen.

Kann ein Umzug steuerlich geltend gemacht werden?

Ein Umzug kann unter bestimmten Umständen als haushaltsnahe Dienstleistung steuerlich geltend gemacht werden. Umzugskosten sind von der Steuer absetzbar, wenn der Umzug stattfindet, weil:

  • eine neue Arbeit angenommen wird;
  • eine Versetzung an einen anderen Ort stattfindet;
  • durch den Umzug mindestens eine Stunde Fahrtzeit zum Job gespart wird;
  • eine Dienstwohnung bezogen wird;
  • eine Zweitwohnung in Form eines doppelten Haushalts bezogen wird.

Die Kosten können in der Steuererklärung entweder detailliert oder per Umzugspauschale angegeben werden. Wichtig: Wenn der Arbeitgeber die Kosten für den Umzug teilweise oder komplett übernimmt, müssen diese Beträge auch in der Steuererklärung angegeben werden.

Umzugscheckliste – Alle Aufgaben rund um Ihren privaten Umzug

Aufgrund des Umfangs der Umzug Checkliste unterteilen wir diese in vier Phasen:

  1. Vor dem Umzug
  2. Organisatorisches
  3. Letzte Vorbereitungen und Umzugstag
  4. Nach dem Umzug

Manche Aufgaben können dabei auch entweder vor oder nach einem Umzug ausgeführt werden, wir führen diese dann mit einem Hinweis dort an, wo sie normalerweise erledigt werden sollten.

1. Umzug Checkliste – 1 bis 3 Monate vor dem Umzug

Allgemeine Umzugsvorbereitung

  • Mietvertrag abschließen/kündigen (wenn zutreffend): Bevor der Umzug geplant werden kann, sollte der Mietvertrag der neuen Wohnung abgeschlossen und ein Übergabetermin vereinbart worden sein, so dass sichergestellt ist, dass das Umzugsgut auch in die neue Wohnung gebracht werden kann. Ebenso wichtig ist es, den Mietvertrag der alten Wohnung fristgerecht zu kündigen. Die gesetzliche Kündigungsfrist beträgt 3 Monate. Der alte Mietvertrag sollte dabei erst dann gekündigt werden, wenn der neue Mietvertrag unterschrieben ist, auch wenn dies oft zu einer gewissen Überschneidung und damit Mehrkosten führt, falls der Nachmieter nicht rechtzeitig einspringt.
  • Umzugstermin festlegen: Überlegen Sie sich genau, an welchem Datum Sie Ihren Umzug durchführen wollen, um anschließend punktgenau planen und organisieren zu können.
  • Urlaub beantragen: Wer umzieht, der kann bei seinem Arbeitgeber für den oder die benötigten Tage Urlaub beantragen. Wenn Ihr Arbeitgeber der Grund für Ihren Umzug sein sollte, haben Sie sogar einen gesetzlichen Anspruch auf Sonderurlaub. Beantragen Sie den Urlaub mit möglichst großem Vorlauf, um Ihrem Arbeitgeber zu ermöglichen, Ihr Fehlen einzuplanen.
  • Kaution: Verständigen Sie sich mit ihrem alten Vermieter über die Rückzahlung der Kaution. Die genaue Höhe der Rückzahlung (in der Regel die Gesamtsumme + Zinsen) kann durch bei der Wohnungsübergabe (s.u.) gefundene Mängel, für die der Mieter aufkommen muss, oder bestehende Mietrückstände gemindert werden.
  • Kostenplan: Erstellen Sie einen möglichst detaillierten Plan mit den voraussichtlichen Kosten, die für den Umzug anfallen werden, um die Gesamtkosten im Blick zu behalten.
  • Entscheidung bezüglich der Durchführung treffen – Umzug in Eigenregie oder mit einem professionellen Umzugsunternehmen: Ein Umzug kostet immer Geld und bedeutet viel Arbeit. Prüfen Sie, welche der beiden Optionen für Sie die richtige ist und holen Sie im Zweifel unverbindliche Angebote bei professionellen Umzugsunternehmen an.
  • Umzugsgut festlegen: Überlegen Sie sich, welche Möbel und sonstiger Hausrat von der alten in die neue Wohnung mitgenommen werden sollen. Vom Volumen des Umzugsgutes hängt dabei nicht nur die Menge an Verpackungsmaterialien und Umzugskartons ab, die sie benötigen, sondern diese wirkt sich auch auf die benötigte Größe des Transportmittels aus. Ausschlaggebend dafür sind auch die Anzahl der Fahrten, sowie die Kosten bei Beauftragung eines professionellen Umzugsunternehmens. Planen Sie den Verkauf, das Verschenken oder Entsorgen (z.B. Sperrmüll) von nicht mehr gebrauchten Möbeln und Hausrat.
  • Wohnungsübergaben planen: Vereinbaren Sie Termine für die Übergabe der alten wie der neuen Wohnung (idealerweise nach dem Umzug für die alte Wohnung und vor dem Umzug für die neue Wohnung).
  • Termine mit Handwerkern vereinbaren: Wenn Sie nach Auszug oder vor Einzug die Arbeiten von Handwerkern in der alten oder neuen Wohnung in Anspruch nehmen wollen, sollten Sie dies langfristig planen. Im Vorfeld sollte dafür ein geeigneter Betrieb gesucht werden und mit diesem einen Termin für die durchzuführenden Arbeiten.
  • Schule und Kita: Sollten Sie Kinder haben, so müssen diese selbstverständlich bei der alten Kita oder Schule zum Umzugstermin abgemeldet und am neuen Wohnort in einer neuen Kita oder Schule angemeldet werden. Gerade die Suche nach einer geeigneten Schule oder Kita am neuen Wohnort kann dabei zeitaufwendig sein und sollte zeitlich möglichst weit im Vorfeld in Angriff genommen werden.
  • Unterbringung von Kindern & Haustieren während des Umzugs: Kleine Kinder und Haustiere sind bei einem Umzug zumeist eine zusätzliche Belastung. Daher ist es in der Regel sinnvoll, eine passende Betreuung für den Umzugstag zu organisieren.

Bei einem selbst durchgeführten Umzug extra zu beachten

  • Halteverbotszonen beantragen: Gerade in großen Städten ist es bei Umzügen eigentlich unumgänglich, Belade- wie Entladezonen durch die Beantragung einer temporären Halteverbotszone beim Ordnungsamt oder Straßenverkehrsamt für einen bestimmten Tag zu sichern. Neben der Beantragung der Halteverbotszone vor der alten und neuen Wohnung müssen für diese zudem die passenden Schilder und Aufsteller ausgeliehen werden.
  • Transportfahrzeug mieten: In den meisten Fällen ist der selbstgenutzte PKW nicht für einen Umzug geeignet. Reservieren Sie sich am besten frühzeitig bei einem Autoverleih einen für das Volumen des Umzugsgutes passenden Transporter oder Sprinter. Beachten Sie, dass für größere Transporter und LKW nicht alle gängigen Führerscheine gültig sind.
  • Helfer organisieren: Der Transport von Umzugskartons und Möbeln ist sehr kraft- und arbeitsaufwendig. Neben Freunden, die Sie um Hilfe fragen können, gibt es auch die Möglichkeit, bei einschlägigen Webseiten nach Umzugshelfern zu suchen.
  • Umzugskartons und Verpackungsmaterialien: Besorgen Sie die benötigten Umzugskartons und Verpackungsmaterialien in ausreichendem Umfang. Die entsprechenden Materialien können beispielsweise über Umzugsunternehmen bezogen werden. Hilfreich können auch Tragegurte für sperrige Möbelstücke sein.
  • Entrümpelung: Denken Sie daran auch Keller, Abstellraum, Garage oder Dachboden auszuräumen und ggf. rechtzeitig zu Entrümpeln und nicht erst am Tag des Umzugs.

Umzug mit einem Umzugsunternehmen

  • Frühzeitig Termin vereinbaren: Gerade Termine am Wochenende sind häufig schnell und lange im Voraus ausgebucht. Kümmern Sie sich also rechtzeitig und möglichst schon Monate im Voraus um die Suche und Beauftragung eines Umzugsunternehmens.

Verpackungsmaterialien & Zubehör für einen Umzug besorgen

  • Umzugskartons
  • Kleiderboxen
  • Luftpolsterfolie
  • Schutzdecken für Möbel
  • Stretchfolie
  • Schutzhüllen (Matratzen, Couch etc.)
  • Packseide & Einpackpapier
  • Klebeband
  • Aufkleber zur Kennzeichnung
  • Müllsäcke
  • Transporthilfen (Sackkarre, Möbelhunde)
  • Schutz- oder Arbeitshandschuhe

2. Umzug Checkliste – Organisatorisches

  • Ablesetermine vereinbaren: Bevor Sie Ihre alte Wohnung vollständig abgeben, müssen die Zählerstände von Versorgungsunternehmen abgelesen werden. Am besten legt man den Termin auf einen Termin nach dem eigentlichen Umzug. Ansonsten muss man am Umzugstag, bzw. wenn die Wohnung endgültig verlassen wird, die Zähler noch einmal selbst ablesen und die endgültigen Zählerstände an die entsprechenden Unternehmen weitergeben. Zähler, die abgelesen werden müssen, sind Gas und Wasser, Strom und ggf. Fernwärme.
  • Umzug Internet- und Telefonanschluss beantragen: Die Einrichtung und Freischaltung von Telefon und Internet in der neuen Wohnung kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Deshalb kann eine rechtzeitige Planung dabei helfen, Unterbrechungen in der Versorgung zu verhindern oder zumindest zu minimieren. Zudem sind nicht alle Anbieter an allen Orten vertreten, so dass in manchen Fällen ein Anbieterwechsel notwendig ist, was ggd. mit einem günstigeren Tarif einhergeht. Bei einem Umzug innerhalb einer Stadt oder einer Gegend mit identischer Vorwahl kann heute die alte Telefonnummer zudem in aller Regel mitgenommen werden.
  • Adressänderung und Ummeldung: Neben Freunden und Familie müssen auch viele Unternehmen wie z.B. Banken und Versicherungen über Ihre Adressänderung bei einem Umzug informiert werden. Manche Ummeldungen können erst nach dem erfolgten Umzug innerhalb von bestimmten Fristen getätigt werden. Adressänderungen gegenüber nicht öffentlichen Stellen können in vielen Fällen auch schon im Vorfeld angekündigt und durchgeführt werden. Wenn Sie Unternehmen und anderen Vertragspartnern erst nach dem Umzug die neue Anschrift mitteilen, sollten Sie unbedingt einen Nachsendeantrag bei der Deutschen Post stellen (siehe auch unten: Nachsendeauftrag). Wichtig ist auch das Ummelden beim Einwohnermeldeamt sowie dem Finanzamt. 
Adressänderungen und das Ummelden sollten gegebenenfalls bei folgenden Unternehmen und Behörden vorgenommen werden:
– Arbeitgeber
– Banken
– Versicherungen
– Krankenkasse
– GEZ
– Arbeitsagentur
– Familienkasse (Kindergeld)
– Finanzamt
– Rentenkasse
– KFZ-Zulassungsstelle
– Ärzte
– Amt für BAföG
– Energieversorger
– Telekommunikationsdienstleister (Internet, Telefon, evtl. Streamingdienste)
– Vereine, Verbände, Mitgliedschaften
– Versandhändler
– Abonnements (Zeitungen etc.)
– Amt für Hundesteuer
– Einwohnermeldeamt (erst nach dem Umzug, Fristen beim zuständigen Einwohnermeldeamt beachten)
  • Nachsendeantrag stellen: Wer umzieht ist ganz allgemein gut beraten bei der Deutschen Post einen Nachsendeantrag (Umzugsmitteilung) zu stellen. So werden ab einem bestimmten Datum Briefe, die an Sie unter der alten Adresse adressiert wurden, automatisch zu Ihrer neuen Adresse umgeleitet. Hierbei ist zu beachten, dass ein Nachsendeantrag bei der Deutschen Post spätestens 5 Werktage vor Beginn der Laufzeit beantragt werden muss.

3. Umzugscheckliste – Letzte Vorbereitungen und Umzugstag

Letzte Vorbereitungen

  • Umzugsgut packen: Kartons packen und Möbel für den Transport vorbereiten.
  • Umzugsgut Kennzeichnen: Kartons und Möbel beschriften (z.B. Bad, Küche, Wohnzimmer), um diese in der neuen Wohnung gleich richtig abzustellen, bzw. den Überblick zu behalten.
  • Werkzeug: Passendes Werkzeug für den Umzug, bzw. den Umzugstag bereitlegen, ggf. Akkus aufladen.
  • Box für Notfälle bereit machen: Bei einem Umzug kommt es schnell zu kleinen Blessuren oder man benötigt bestimmte Dinge wie eine Schere, Becher, Flaschenöffner oder ähnliches. Packen Sie für solche Notfälle am besten eine gut gekennzeichnete Box mit Verbandsmaterialien, Pflastern und kleinen Hilfsmitteln und Werkzeugen.
  • Persönliches Gepäck: Kleidung für einen Tag, Toilettenartikel sowie Wertgegenstände und Dokumente sollten extra als persönliches Gepäck gepackt und getrennt durch Sie befördert werden, um jederzeit griffbereit zu sein.
  • Elektrogeräte & Kühlschrank: Geschirrspüler und Waschmaschine müssen vor dem Transport geleert werden und Zeit haben, um abzutropfen. Der Kühlschrank sollte abgetaut, getrocknet und leer sein. Zudem sollte bei einem Kühlschrank die nach dem Transport empfohlene Standzeit des Herstellers eingehalten werden, um Schäden am Kühlmittelkreislauf vorzubeugen.
  • Stellplan für neue Wohnung erstellen: Erstellen Sie einen Möbelstellplan für die neue Wohnung. Am besten drucken Sie diesen mehrmals aus und händigen ein oder mehrere Exemplare an die Helfer aus und hängen einen in der neuen Wohnung zur Orientierung auf.
  • Verpflegung: Stellen Sie sicher, dass sie genügend Essen und vor allem genügend Getränke für Ihre Umzugshelfer bereithalten (insbesondere bei Umzug in Eigenregie).

Am Umzugstag

  • Treppenhaus und Böden schützen: Empfindliche Böden (Parkett, Dielen etc.) und die Wände in Treppenhäusern der alten wie der neuen Wohnung sollten, wenn nötig, durch das Anbringen von Abdeckungen vor Beschädigungen durch den Transport des Umzugsgutes geschützt werden.
  • Einweisung der Umzugshelfer: Umzugshelfer müssen eine möglichst klare Vorstellung davon haben, wohin welches Möbel und welcher Karton in der neuen Wohnung gehört. Hilfreich ist die Erstellung eines Stellplans sowie die gut lesbare Kennzeichnung von Möbeln und Kartons.
  • Beladen des Transportmittels: Die professionellen Teams eines Umzugsunternehmens kennen sich mit dem Beladen von Fahrzeugen meist perfekt aus. Bei einem Umzug in Eigenregie empfiehlt es sich, ein Fahrzeug zuerst etwa zur Hälfte mit Kartons zu füllen, bevor die Möbel eingeladen und dann mit den restlichen Kartons und anderen Hilfsmitteln für den Transport sicher gemacht werden.
  • Verpflegung & Erste Hilfe-Set für Notfälle: Halten Sie alle dieser drei Dinge am Umzugstag bereit und stellen Sie sicher, dass alle drei leicht zu erreichen sind.
  • In der neuen Wohnung: In der neuen Wohnung sollten die Aufbauflächen freigehalten und die Möbel zuerst aufgebaut werden, bevor die Kartons ausgepackt werden. Letztere sollten entweder erst nach dem Möbelaufbau in die neue Wohnung getragen werden oder so verstaut werden, dass sie nicht im Weg stehen.
  • Reinigung Treppenhäuser: Nach erfolgtem Transport sollten Sie die Treppenhäuser bei der alten wie der neuen Wohnung reinigen.
  • Namensschild: Zuletzt können Sie Ihr Namensschild an der neuen Wohnung und dem zugehörigen Briefkasten anbringen (im Zweifel Regeln der Hausverwaltung beachten).

4. Umzug Checkliste – nach dem Umzug

In der alten Wohnung

  • Endreinigung: Bevor Ihre alte Wohnung an den Vermieter übergeben wird, sollte diese einer Endreinigung unterzogen werden. Diese können Sie selbst durchführen oder ein Unternehmen mit dieser Arbeit beauftragen.
  • Wohnungsübergabe alte Wohnung: Nach erfolgter Endreinigung gehen Sie gemeinsam mit dem Vermieter durch die alte Wohnung und erstellen ein Übergabeprotokoll. Dieses muss von beiden Parteien unterschrieben werden und muss auch die letzten Zählerstände von Wasser, Strom, Gas etc. beinhalten.

In der neuen Wohnung

  • Nach Schäden am Umzugsgut suchen: Insbesondere beim Transport Ihres Umzugsgutes mit einem Umzugsunternehmen müssen Sie nach erfolgtem Transport und Aufbau Ihre Möbel auf mögliche Beschädigungen untersuchen, um diese möglicherweise gegenüber dem Umzugsunternehmen geltend zu machen. Die Meldung von Schäden bei einem Umzug an das durchführende Umzugsunternehmen müssen bei deutlich sichtbaren Schäden detailliert und schriftlich bis spätestens am nächsten Tag gemeldet werden. Nicht offensichtlich erkennbare Schäden können der entsprechenden Spedition anschließend auch noch über die nächsten 14 Tage in detaillierter Form schriftlich gemeldet werden.
  • Mängel in der neuen Wohnung: Nach Abschluss des Übergabeprotokolls festgestellte Mängel in der neuen Wohnung müssen als Mängelliste in schriftlicher Form bei der Hausverwaltung oder dem Vermieter eingereicht werden (am besten per Einschreiben).

Vorteile beim Umzug mit einem professionellen Umzugsunternehmen

Wenn Sie sich für die Beauftragung eines professionellen Umzugsunternehmens entschließen, profitieren sie davon, dass Ihnen dieses viel Arbeit und vor allem Zeit einspart. Außerdem verläuft der Umzug mit einem professionellen Umzugsunternehmen meist deutlich stressfreier. Dabei kann Ihnen ein Umzugsunternehmen aber natürlich auch nicht alle Arbeiten abnehmen, die bei einem Umzug durchgeführt werden müssen.

Entscheiden Sie sich für einen Umzug mit HANSETRANS, so können Sie von folgenden Vorteilen profitieren:

  • professionelle Umzugshelfer
  • Bereitstellung von geeigneten Transportmitteln
  • Bereitstellung von Umzugskartons und Verpackungsmaterialien
  • Übernahme der Beantragung von Halteverbotszonen
  • versicherter Transport Ihres Umzugsgutes
  • auf Wunsch: Abbau der Möbel in der alten und Aufbau in der neuen Wohnung
  • auf Wunsch: professionelles Einpacken und Auspacken Ihres Umzugsgutes
  • auf Wunsch: Übernahme von Montagearbeiten
  • Professionelle Entsorgung und Endreinigung

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Unsere Firmenphilosophie erstreckt sich über ganz Deutschland. Unsere Niederlassungen vereint kundenorientiertes Denken und der Wille Ihren Umzug bestmöglich in individueller Abstimmung zu gestalten. HANSETRANS hilft genau dort, wo Sie uns brauchen!

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